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Salar de Uyuni (Bolivia)

Der Salar ist nicht von allen Stellen aus zu befahren. Die Zufahrt von unserem Hotel zum Salar war aber gut zu sehen und so folgten wir dem Weg. Die ersten 300 oder 400 m waren recht feucht. Überall waren Löcher im Salz, die mit (natürlich salzigem) Wasser gefüllt waren. Da wir keine Ahnung hatten wie tief und wie befahrbar diese Pfützen waren, mussten wir uns da langsam herantasten.

Etwas weiter auf dem Salar wurde es dann schnell besser und es war ein unglaubliches Fahren auf dem Salzsee.
Zuerst folgten wir einem Jeep-Konvoi in der Ferne, dann wurden wir mutiger und suchten unsere eigenen Wege. Schnell verlor man die Orientierung, aber in Richtung des Horizonts ging es immer weiter. Natürlich hatten wir uns eine Position auf dem Zumo gesetzt, so dass der richtige Rückweg immer klar war.

Es war so herrlich in dieser unendlichen Weite zu fahren. Nichts als weißer Salar und blauer Himmel. Ach ja, und die brennende Sonne. Es war gar nicht mal so warm, vielleicht 21 Grad, aber die Helligkeit und die UV-Strahlen zwangen uns gut geben Sonnenbrand zu schützen.  :sunny:

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Nach ca. 60 km haben wir unsere geplante „Frühstückspause“ gemacht und uns einen leckeren Kaffee gekocht. Melanie hat ihren Faltstuhl aufgebaut und wir haben das Naturwunder echt genossen. Nachdem der Kocher aus war, hörten wir… nichts. Gar nichts! Unglaublich. Nach ca.  einer Stunde oder so haben wir wieder alles zusammengepackt und dann die obligatorischen „Salarfotos“ geschossen.   :pirat:

Danach sind wir in einem großen Bogen langsam wieder zurück gefahren. Das Besuchen einer der Inseln in der Mitte des Salars haben wir uns geschenkt. Es geht uns ja nicht darum Touristenattraktionen abzuhaken, sondern wir wollten den Salar ganz für uns allein genießen. Einen für Motorradfahrer wichtigen Punkt auf dem Salar konnten wir dann doch nicht „vermeiden“… ;-)  :roller:

Die große DAKAR 2014-Figur aus Salz, die für die diesjährige Dakarveranstaltung in Südamerika wirbt.
Nach einer kleinen Fotostrecke sind wir zurück ins Hotel. Vorher wollten wir aber noch die Motos reinigen mittels eines Hochdruckreinigers, der in einigen Reiseführern für Colchani (so heißt der Ort, an dem die Salzhotels positioniert sind) angekündigt war. Leider gibt es den nicht mehr oder wir haben ihn übersehen. So mussten die Motos mit einer unglaublichen Salzkruste „untenrum“ beim Hotel übernachten.
Der Tag wurde dann ganz entspannt im wirklich empfehlenswerten Salzhotel „Luna Salada“ beendet. Den Sonnenuntergang konnten wir von einem Sofa bei Cola Zero und einheimischen Bieres mit Blick über den Salar bewundern. Gegen 19.00 h wurde dann zum leckeren Büfett „geblasen“. Da war Mela das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht zu bekommen  :heart:
Nach einer wunderbar ruhigen Nacht und einem reichhaltigen Frühstücksbüffet packten wir die Sachen und sattelten die Motos.

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